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Abarkuh: Die zwischen Yazd
und Shiraz gelegene Stadt steht eine alte Zypresse, die
angeblich 4.000 Jahre alt sein soll. Schräg gegenüber der Zypresse sind
die Reste einer Nizamiyeh aus dem 14. Jh. zu sehen.
Ali Sadr-Höhlen: Die Höhlen,
sind etwa 100 km nördlich von Hamadan im Westen des Iran, die erst vor 40
Jahren von einem hiesigen Schäfer entdeckt wurden, der auf der Suche nach
einer verschwundenen Ziege war, liegen in 40 m Höhe und bergen mehrere
große, tiefe Seen. In dem klaren Wasser gibt es keine Lebewesen nicht
einmal Fledermäuse treiben sich hier herum , und es gibt keinerlei Hinweise
auf irgendwelche Bewohner in früherer Zeit. Zwischen dem Dorf Ali Sadr und
Hamadan verkehren regelmäßig Minibusse. Hamadan ist seinerseits mit dem Bus
vom 336 km nordöstlich gelegenen Teheran zu erreichen.Grabmal des berühmten
Gelehrten Abnecinna (gestorben 1037) (bild 2 von links)
sieh Hamedan.
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Bam: Früher war Bam
eine angenehme Stadt mit einer attraktiven Zitadelle in der Innenstadt und
einer spektakulären 2000-jährigen Geschichte bis sie im
Dezember 2003 von einem Erdbeben mit einem Schweregrad von 6,3 heimgesucht
wurde. Dabei wurden die wenigen noch erhaltenen antiken Bauwerke und 70%
der Wohngebiete dem Erdboden gleich gemacht.Einst lebten bis zu
13.000 Menschen in der 6km² (2sq mi) großen Stadt, bis diese nach
einer afghanischen Invasion 1722 aufgegeben wurde. Als 1810 blutrünstige
Eindringlinge aus Shiraz einfielen wurde die Stadt abermals verlassen.
Später diente der Ort bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts als
Kaserne. Bam liegt im Südosten Irans. Der Bus aus dem
1260km (780mi) entfernten Teheran
braucht etwa 21 Stunden, weshalb ein Flug zu erwägen ist. Es gibt zwischen
Teheran und Bam zwei Flüge pro Woche. Häufiger ist der Flugverkehr
zwischen Teheran und Kerman, nordwestlich von Bam; mit Bus fährt man von
hier ca. drei Stunden bis Bam. D ie Festungsstadt wurde in
safawidischer Zeit (16. - Mitte 18. Jh.) aus Lehmziegeln
errichtet. Die Stadt wurde Mitte des 19. Jh. von den
Bewohnern verlassen, die sich außerhalb der Stadtanlage ansiedelten.
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Bishapur:Die Stadt
Bishapur lag an der alten Straße zwischen
Persepolis und Susa. Sie wurde 266 von dem
Sasanidenkönig Shapur I. gegründet. Der Name leitet sich
aus der alten Bezeichnung "Bay-Shapur " (Herrscher Shapur)
ab. In der Näher der Stadt liegt die sog. Schlucht Tang-e-Chowgan
(Stab-Schlucht). Auf beiden Seiten der Schlucht haben sich die
Sasanidenkönige Shapur I. und II. sowie Bahram I.
und II . verewigt.
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Bisotoun: Bagastâna heißt
Gottesstätte. Heilig war sie einst der Ninni, der Ischtar (babylonische
Göttin) der Berge. Daraus wurde Bisotoun. An dieser
Stelle führte die Handelsstraße von Baghdad nach
Hamadan (Ekbatana), die älteste asiatische Handels- und
Verkehrsstraße.
Dareius I. ließ an dem Fels ein Relief
anbringen, welches in drei Sprachen seinen Sieg über die von Gaumata
geführten Aufstände innerhalb des persischen Reiches feiert. Das Relief
stellt ferner die Verleihung der Weltherrschaft durch den Gott
Ahura Mazda an den König dar. Das Relief zeigt links zwei
Hofwürdenträger, davor Dareius selbst, den linken Fuß hat
er auf Gaumata gesetzt. Vor Dareius stehen, mit einem
Strick um den Hals gefesselt, die Rebellen. Die rechte Hand von
Dareius ist gegen Ahura Mazda erhoben.
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Choga Zanbil: Die erstaunlich gut
erhaltene Zikkurat (Stufenturm mit Tempelbau) Chogha Zambil am Dez-Fluss
ist das besterhaltene Beispiel elamischer Architektur und
wurde inzwischen von der UNESCO in die Liste der
Weltkulturgüter aufgenommen. Ursprünglich hatte sie fünf konzentrische
Stufen, aber nur drei sind erhalten, die Gesamthöhe beträgt etwa 25 m. Es
ist kaum vorstellbar, dass ein derart imposantes Bauwerk der Welt über
2500 Jahre verborgen war - es wurde tatsächlich erst 1935 zufällig während
der Erkundungsflüge einer Ölgesellschaft entdeckt. Chogha Zambil
liegt in Südiran nahe der Grenze zu Irak, 45 km östlich von Susa
, das mit Zug und Bus von Teheran erreichbar ist.
Die Stadt ist eine Gründung aus mittelelamischer Zeit (13.
Jh v. Chr.). Sie wurde Mitte des 7. Jh. v. Chr. von den Assyrern
zerstört.Die Stadt wurde von einer mehr als vier Kilometer langen Mauer
umgeben. In der Mitte der Stadt ist eine fünfstufige Zikkurat gelegen, der
den heiligen Bezirk der Stadt darstellte. bild 1 von links zeigt den
Aufgang mit einem runden Altar im Vordergrund.In der Nähe der Zikkurat
liegt die Ausgrabung Haft Tepe (Sieben Hügel), ein
Fürstengrab aus der Mitte des 2. Jahrtausend v.u.Z..
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Hamadan: ist die am
höchsten gelegene Provinzhauptstadt des Iran (1.800 m) und die älteste
kontinuierlich besiedelte Stadt des iranischen Hochlandes. Angeblich soll
der Ort von dem legendären König Djamshid gegründet
worden sein (nach dem auch die Achämenidenkönige ihre Königsresidenz (Persepolis
= tacht-e-djamshid) benannt haben. Hamadan war die
Hauptstadt des Reichs der Meder (715 – 550 v. Chr.),
damals Hagmatana (griechisch: Ekbatana) genannt. Von hier
aus führte die älteste asiatische Handelsstraße nach Baghdad.
Zur Zeit der Achämeniden war Hamadan
neben Persepolis und Susa
Verwaltungssitz des persischen Reiches. In parthischer und sasanidischer
Zeit war die Stadt Sommerresidenz der Könige. Mausoleum der biblischen
Ester und Mordechai. Das Bauwerk wurde im 13. Jh. errrichtet. Ester war
Gattin des Königs Xerxes und verhinderte einen Anschlag
auf das jüdische Volk.
Gandj-Nameh (Schatzbrief)
trägt eine Keilinschrift in Altpersisch, Neuelamisch und
Neubabylonisch. Vor Entzifferung der Inschriften
vermuteten die Leute, daß dieser den Ort eines großen Schatzes angaben und
gaben diesen daher ihren noch heutigen Namen.
Grabmal des berühmten Gelehrten Abneicinna
(gestorben 1037). Zu seinen Lebzeiten war er der berühmteste
Wissenschaftler und Mediziner. Seine medizinischen Erkenntnisse
beeinflußten auch noch Jahrhunderte nach seinem Tode die westlichen
Wissenschaften.
Das Baba-Tahir-Mausoleum ist zu Andenken
des gleichnamigen großen Gnostiker (11. Jh) der Ahl-e-Hagh-Sekte
errichtet worden.Der Borj-e-Qorban ist ein zwölfseitiger
Turm aus dem 13. Jh.; im Innern befindet sich ein Grabstein aus der
Safawidenzeit. Gonbad-e-Alavian ist ein Grabbau aus
mittelalterlicher Zeit (11. – 14. Jh).Wasserfall in Hamadan.
Gombad-é Kavus:
Gombad-é Kavus ist ein außergewöhnlicher Grabturm, ein eindrucksvolles
Denkmal für den außergewöhnlichen Ghabus ("Kavus" ist eine Verfälschung
seines Namens), einen Fürsten, Dichter, Gelehrten, General und Kunstmäzen.
Er herrschte Ende des 10., Anfang des 11. Jahrhunderts über die umliegende
Region und beschloss, sich ein Denkmal zu setzen, das ewig Bestand haben
sollte. Der 55 m hohe Turm wurde 1006 fertig gestellt, sechs Jahre, bevor
Ghabus ermordet wurde.
Gombad befindet sich 93 km nordöstlich von Gorgan, einer
ansehnlichen Stadt im Norden des Iran nahe dem Kaspischen Meer. Es gibt auch
einen täglichen Bus aus Teheran, 470 km südöstlich von Gombad. |
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Isfahan: Die kühlen
blauen Kacheln der islamischen Bauten von Isfahan und die
stimmungsvollen Bogenbrücken der Stadt bilden einen perfekten Kontrast zum
heißen, trockenen Umland: Isfahan ist ein Ort, den man nicht vergisst. Die
Architektur ist nicht nur herausragend und das Klima angenehm, sondern die
hiesige Atmosphäre ist, im Vergleich zu vielen anderen iranischen Städten,
entspannt. Die Stadt lädt zu Spaziergängen und Basarbummeln, zum Dösen in
schönen Gärten und zu Kontakten mit Einheimischen ein. Der berühmte Reim "Isfahan
nesf-é jahan" (Isfahan ist die halbe Welt) wurde
im 16. Jahrhundert geprägt, um die Pracht der Stadt zum Ausdruck zu
bringen. Es gibt so viel zu sehen, dass man seine Zeit vermutlich gut
einteilen und sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränken
muss. Dazu zählen die Imam-Moschee, ein wunderbares Bauwerk, das
vollständig mit dem Markenzeichen der Stadt, den blassblauen Kacheln,
bedeckt ist; der Imam Khomeini-Platz, einer der größten Plätze der
Welt; das Chehel Sotun-Museum mit Park, ein wunderhübscher Pavillon
aus dem 17. Jahrhundert und ein toller Ort für ein Picknick; die sehr
alte, immer wieder umgebaute Freitagsmoschee sowie die
Vank-Kathedrale, das historische Zentrum der armenischen
Kirche im Iran. In einem der Teehäuser unter den Brücken Tee zu
trinken gehört ebenfalls unbedingt zu einem Besuch in Isfahan dazu.
Isfahan liegt etwa 400 km südlich von
Teheran. Es verkehren täglich mehrere Flüge hierher.
Außerdem gibt es Busse, die meist nachts fahren, nach Teheran, Shiraz und
in andere iranische Städte, sowie nach Istanbul. Der Expresszug zwischen
Isfahan und Teheran stellt eine gute Alternative dar, wenn man nicht die
ganze Nacht im Bus sitzen möchte.
Isfahan war schon in
vorachämenidischer Zeit besiedelt. Zur Zeit des letzten
Partherkönigs Ardawan V. (213-224) war Isfahan bereits
Provinzhauptstadt, später auch noch Münzstätte und Armeesitz. Unter den
Seldjuken wurde die Stadt Reichshauptstadt. Die Glanzzeit
für die Stadt war die Zeit der Safawiden, die die Stadt
erneut zur Reichshauptstadt machten und sie durch viele Gebäude und
Gartenanlagen verschönten. Damals zählte die Stadt ca. 600.000 Einwohner.
1722 töteten die Afghanen den letzten Safawidenherrscher
Sultan Hossein. Die nachfolgenden Dynastien verlegten den
Regierungssitz nach Mashhad, Shiraz und
zuletzte Teheran.Isfahan Mitte des 19. Jh. ( bild 1-2 ).
Isfahan Freitagsmoschee Am
nördlichen Ende des Bazars liegt die Freitagsmoschee. Der Bau ist von
allen Seiten von Bazargasse und Wohnvierteln umgeben. Die Anlage stammt
aus dem 11./12. Jh. ( bild 1-2 ).
Isfahan Sheikh-Lotfollah-Moschee:
Direkt gegenüber dem Ali-Qapu-Torpalast liegt diese
Moschee, die von der königlichen Familie des Shah Abbas
als Privatmoschee genutzt wurde.
Shah Abbas ließ 1605 30.000
Armenier in die Stadt holen, da sie für ihre handwerklichen
Fähigkeiten bekannt waren. Die Armenische Vank-Kathedrale
aus dem 18. Jh. ist die größte und wichtigste der
armenisch christlichen Sakralbauten.( bild 1-2 von links )
Die Schwingenden Minarette ( bild 3 von
links ) Zoroastrisches Feuerheiligtum ( bild 4 von
links ),
Medrese Chahar-Bagh ( bild 1 von links ),
Khadju-Brücke, gebaut um 1650 ( bild 2 von links ),
33-Säulen-Brücke, 1602 gebaut ( bild 3 von links ),
Shahrestan-Brücke aus dem 10. Jh.( bild 3 von links )
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Kerman: Die Stadt wurde von
Ardashir I. (224 - 241) gegründet. Den heutigen Namen erhielt die
Stadt in safawidischer Zeit; er leitet sich von "Caramania"
ab, der elamischen Bezeichnung der Gegend. Die Stadt litt stark unter den
afghanischen Einfällen im 18. Jh. sowie
unter dem Shah Agha Mohammad Khan (1779-1797), der die
Stadt nahezu völlig verwüstete, weil die Bewohner seinen Rivalen um den
Thron Lotf Ali Khan Schutz und Zuflucht gewährt hatten.
Gonbad-e-Djabaliyeh, Bauwerk aus
vorislamischer Zeit, dessen damalige Funktion heute nicht bekannt ist.
Freitagsmoschee aus dem 11. - 13. Jh ( bild 1 von links
),
Wakil-Basar ( bild 2 von links ),
Gandj-Ali-Hammam (Badegebäude)( bild 3-4 von links )
Masulé: Von allen traditionellen
und unberührten Bergdörfern in der Kaspischen Provinz
Gilan ist Masulé das schönste. Es liegt in kühler Höhe 1050
m über dem Meeresspiegel und setzt sich aus in mehreren unregelmäßigen
Terrassen in den Berghang gebauten, ockerfarbenen Lehmhäusern zusammen. Der
Hang ist so steil, dass es nicht einmal ein Straßennetz gibt stattdessen
bilden die Flachdächer vieler Häuser eine Art Weg für die Häuserreihe
darüber.
Es gibt hier nur wenige Einrichtungen für Touristen (ein
Hotel und Restaurant, allerdings ist es vielleicht möglich, bei einer
Familie im Dorf unterzukommen), doch die einzigartige Lage von Masulé lohnt
die mühsame Anfahrt. Masulé liegt 56 km von Rasht entfernt, das mit dem Bus
in sechs Stunden vom südöstlich gelegenen Teheran zu
erreichen ist.
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Nain: Die bei Yazd
gelegene Stadt wurde bereits in sasanidischer Zeit
gegründet. Die Freitagsmoschee wurde 960 errichtet. Es
handelt sich um eines der ältesten erhaltenen religiösen Bauten des Iran.
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Naqsh-e-Rostam: Naqsh-e-Rostam ist
eine Grabanlage persischer Könige aus der Achaemenidenzeit
(5. Jh. v. Chr.).( bild 2 von links ). Die Felswand ist mit mehreren
Reliefs aus sasanidischer Zeit verziert.Das zweite Bild
zeigt den Sasanidenkönig Shapur I...
( bild 1 von links ) In frühreren Zeiten nahm man an, das
Relief stelle Rostam dar, den Nationalhelden aus dem
Königsbuch des persischen Dichters Ferdoussi, weshalb man
die Stelle nach ihm benannte.
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Naqsh-e-Radjab; Die Felsenreliefs
Naqsh-e-Radjab stammen aus dem 3. Jh.. Das letzte Relief
zeigt den Magier Kartir, einen zoroastrischen
Großgeistlichen aus der damaligen Zeit.
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Natanz: Die nördlich von
Isfahan gelegene Stadt stammt aus der Zeit der Sasaniden.
Die Freitagsmoschee aus dem 14. Jh. besteht aus drei
Bauteilen, der eigentlichen Moschee, dem Mausoleum des Sheikh
Abd-al-Samad-al-Isfahanis mit seinem stalaktitenverzierten
Kuppelbau und einer Khanaqah.
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Pasagardae: In 550 v. Chr. fand auf
der Hochebene von Dasht-e-Morghab die entscheidende
Schlacht zwischen Kyros II. und dem Mederkönig
Astyages statt, welche die Oberhoheit der Achämeniden über das
iranische Hochland endgültig besiegelte. An dieser Stelle errichtete
Kyros II. die erste achämenidische Königsresidenz. Von den
Palästen ist heutzutage nicht mehr allzu viel erhalten ( bild 1 von
links ). In der Nähe der Königsresidenz befindet sich das Grabmahl
Kyros II. ( bild 2 von links ).
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Persepolis (griech. Perserburg): Persepolis
oder Takte-Jamshid "Thron des Jamshid" war ein
riesiger, herrlicher Palastkomplex, der ab etwa 512 v.Chr.
errichtet und in den folgenden 150 Jahren fertig gestellt wurde.
Persepolis wurde zu Zeiten Alexanders des Großen 331 v.Chr. völlig
niedergebrannt. Allerdings streiten die Historiker darüber, ob dies ein
Unfall war oder ob es aus Rache f ür die Zerstörung Athens durch Xerxes
geschah. Die Ruinen, die heute zu sehen sind, lassen die einstige Pracht
von Persepolis nur erahnen, aber man kann immer noch eine Vorstellung von
dessen ursprünglicher Größe gewinnen, wenn man eine Karte dabeihat und
seine Fantasie ein wenig bemüht. Die gesamte Anlage war von Erde, Sand und
Asche bedeckt, bevor sie Anfang der 30er Jahre
wiederentdeckt wurde.
Mit als Erstes sieht man das Portal des Xerxes, das
zum gewaltigen Apadana-Palastkomplex führt, wo die Könige Besucher
empfingen und Feiern abgehalten wurden. Die Treppen zum Apadana sind mit
Inschriften in Elamisch und anderen alten Sprachen sowie Reliefs versehen.
Die Paläste waren mit viel Gold und Silber geschmückt, aber wie nicht
weiter verwundert, wurde es von Alexander dem nicht so Großen geraubt, und
was er zurück ließ, befindet sich im Nationalmuseum in Teheran. Der größte
Saal in Persepolis war der Palast der 100 Säulen,
wahrscheinlich eines der größten Gebäude, die in der Achaimeniden-Zeit
gebaut wurden. Er diente einst als Empfangssaal für Darius I.
Persepolis liegt 57 km von Shiraz
entfernt, an der Straße nach Isfahan.
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